Umweltzahntechnik

Als Bestandteil unserer Umwelt in der wir leben, sind wir mittelbar und unmittelbar eng mit ihr verwoben. Umweltschadstoffe, behandelte Lebensmittel, Überernährung, ungesunde Lebensweise, aber auch Medikamente und Genussmittel, Stress und soziale Konflikte bedrängen uns täglich und dringen tief in unseren Körper ein.

Wie hoch der Einfluss der Faktoren im Einzelfall auf die Gesundheit oder das Wohlbefinden des Patienten tatsächlich ist, lässt sich nur schwer bzw. gar nicht vorhersagen. So können Menschen mit einer oder mehreren Krankeitsprädispositionen empfindlicher auf sich ändernde Umweltfaktoren oder die Zufuhr bestimmter Schad- und Reizstoffe reagieren als Gesunde.

Man nennt dies die individuelle Suszeptibilität eines jeden Individuums.

Zahnmedizin und Zahnbehandlung ist wichtig, kann doch ein kranker Zahn den ganzen Körper vergiften, auch wenn das leider selten ohne den Einsatz pharmazeutischer Mittel möglich ist.

Auch Zahntechnik und Zahnersatz ist wichtig, beginnt doch die richtige Verdauung bereits im Mund und dazu ist ein intaktes und vollständiges Gebiss notwendig. Moderner Zahnersatz kann heute jede Lücke füllen, neu entwickelte Fertigungstechnologien lassen fast keine Patientenwünsche mehr offen, aber auch hier geht nichts ohne den Einsatz von Chemie und unphysiologische Werkstoffe.

Was jedoch geht, ist den Einsatz körperfremder Materialien soweit wie möglich zu begrenzen, diese Materialien im Vorfeld auf ihre Verträglichkeit zu testen und so zu verarbeiten, dass sie der individuellen Suszeptibilität angepasst sind.

Das ist in der Zahntechnik aber nicht allgemein üblich.

Die Umwelt-Zahntechnik berücksichtigt bei der Herstellung von Zahnersatz durch optimierte Verfahrenstechniken alle Aspekte möglicher Wechselwirkungen der verwendeten Materialien und deren Interaktion mit Umwelteinflüssen.

Umweltzahntechnik schütz also nicht die Umwelt vor der Zahntechnik, sondern den Menschen vor den Einflüssen der Zahntechnik.


Die Aufgabe des Zahntechnikers ist dabei in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt die Auswahl geeigneter Materialien und deren optimale Verarbeitung um mögliche Wechselwirkungen der Materialien im Biotop Mundhöhle zu minimieren.

Dabei ist das Wissen um die Inhaltsstoffe der Werkstoffe und die Beeinflussung der Verträglichkeit durch deren Verarbeitung die Aufgabe des Umwelt-Zahntechnikers


Die Beherrschung gezielter zahntechnischer Arbeits- und Prozessabläufe, besonderer Material- und Fertigungstechnologien, Kenntnisse der Werkstoffkunde und Verarbeitungstechnologie von Sonderwerkstoffen, erstellen versorgungs- und therapiemittelgerechter Konstruktionsplanungen, sowie die besondere Qualitätskontrolle und Dokumentation zeichnen ein
Fachlabor für Umweltzahntechnik aus.

Immer mehr Patienten fragen nach bioverträglichen und geprüften Materialien für ihren Zahnersatz. Doch viele Zahnärzte wissen nicht, dass es Dentallabore gibt, die auf diesem Gebiet spezialisiert sind.

Viele Mediziner wissen auch nicht um die besondere Ausbildung der GZM-geprüften Dentallabore. Diese haben sich unter anderem in einem Curriculum mit speziellen Ausbildungsmodulen zum GZM-Fachlabor für Umwelt-ZahnTechnik ausbilden und zertifizieren lassen. Ihre Spezialisierung garantiert einen besonders verantwortungsbewussten Umgang in der Auswahl und Verarbeitung von Zahnersatzmaterialien sowie ein herausragendes Know-how in der sorgfältigen Herstellung von körperverträglichem Zahnersatz. Damit sind die Umwelt-Zahntechniker kompetente Ansprechpartner für ganzheitlich interessierte Zahnarztpraxen.


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- Ihrer Gesundheit zuliebe -